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No-whale-watching, Reise zu den Lofoten

Wir bekommen einen Anruf von den whale-watchern, dass wir als stand-by morgens zum Hafen kommen könnten, und falls jemand abspringt, dürften wir mitfahren. Machen wir, wir brechen früh auf, aber leider tauchen alle auf, so kommen wir wenigstens früh los. Wir reservieren für nächsten Mittwoch und wollen das irgendwie in die Fahrt Richtung Tromsø integrieren, auch wenn es 300 km Umweg sind. Wale halt!

Es geht die lange Strecke über Andøya und die nächste Insel zurück, die Strecke kennen wir jetzt schon. Wir essen ein ziemlich mäßiges Sandwich gepaart mit einem ziemlich schlechten Kaffee an der Tankstelle und es geht Richtung Lofoten. Berge, Wasser, karge Landschaft, in geschützten Tälern auch mal höhere Bäume, zumeist Birken und manchmal Fichten. Auch wenn das Wetter weiter mäßig ist, die Gegend ist ein Traum. Die Lofoten sind noch schroffer und bergiger als die Vesteralen, man fühlt sich an Landschaften aus Asien aus diversen Filmen erinnert.

Wir kaufen in Svolvær ein, ein topmodernes Einkaufszentrum mit Allem, was man braucht und steuern den Campingplatz an, den wir vorher ausgesucht haben.

Idyllisch in einer kleinen Bucht am Fjord gelegen, die alleinstehende Hütte direkt am Wasser wird erst morgen frei, sagt der Rezeptionist, ein netter junger Typ mit Schnauzer (haha, kommt das also auch wieder !) Wir nehmen eine Wohnung in einer der anderen rot gestrichenen Fischerhütten, die so typisch für die Lofoten sind und werden dann morgen umziehen.


Die vierbeinige Reisegruppe inspiziert das neue Revier. Sie wechseln ja gerade häufiger, die Reviere.

Auch schön hier!


Hier wechselt das Wetter noch schneller. Über den Nordatlantik rauschen die Schauer heran, fangen sich in den teilweise 1000 Meter hohen Bergen, leider ohne dass Wolkenlücken aufreißen, der Blick auf den Nachthimmel bleibt uns wieder verwehrt.

Wir sehen ein paar Robben entlang der Küste, ansonsten werden heute mal wenig Fotos gemacht. Reisetag halt.


Rocky chill-out

Das ist wirklich meine Haßübung im Fitneßstudio. Die macht das freiwillig!

Die ist schon relaxter


Wir überlegen, ob wir wieder hinter die Küstenbergkette nach Schweden oder Finnland fahren sollen, lassen es aber, da die uns die Fahrerei doch zuviel würde und die Aussichten in Schweden nur marginal besser sind. Also bleiben wir da, halt ohne Nordlichter, dafür ist es sonst dramatisch schön.

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